Brennnesselsamen- ein heimisches Superfood

Superfood ist momentan in aller Munde. Acai, Acerola, Gojibeeren und co. sind mittlerweile in fast allen Lebensmittelläden zu bekommen. Wenn ich aber an den Preis und die teilweise extrem weite Anreise denke, ist mir mein heimisches „Superfood“ aber am allerliebsten.

Was genau ist eigentlich ein Superfood?

Google spuckt dazu folgenden Satz aus: “Ein Superfood ist ein nährstoffreiches Lebensmittel, das als besonders vorteilhaft für die Gesundheit angesehen wird.”

Da würde ich sagen, gehören die Brennesselsamen definitiv dazu.       

Voll­gepackt mit pflanz­lichen Hormonen, Minera­lien, sekundären Pflanzenstoffen und den Vitaminen A, C und E, sind die kleinen Samen echte Vital­booster, die bei all­gemeiner Müdig­keit, Er­schöp­fung und Leis­tungs­schwäche ein­gesetzt werden.

Aufgrund ihres hohen Eiweiß­gehaltes sind sie für Sportler und vor allem auch für Veganer zu emp­fehlen. Außerdem sollen Brenn­nessel­samen für starkes und glänzen­des Haar sorgen und auf natür­liche Weise die Sehkraft unter­stützen. Des weiteren werden sie bei Harnwegsstörungen eingesetzt und durch die zusätzlich anregende Wirkung sind Brennesselsamen zudem ein bewährtes Mittel bei Müdigkeit und Leistungsschwäche. Die Samen zeichnen sich auch besonders durch ihre ungesättigten Fettsäuren wie z.B. die Linolsäure aus. 

Dieses Super-Super­food gibt es tat­säch­lich ganz gratis und kann von August bis in den Oktober – manchmal auch November – hinein fast überall geerntet werden.

Also ran an die Brennnessel und erntet dieses wunderbare Heilkraut im Herbst. Ein wahrer Vitamin-Booster für den Winter!

Ich trockne die Samen und verarbeite sie dann zu einem wohlschmeckenden Brennnesselsalz.

Quellen: von-der-alm.com, gruenesmoothies.de, wir-essen-gesund.de, yoursuperfoods.de